Allerdings ist in der letzten Zeit sehr sehr viel passiert.
Ich war natürlich wie immer ein fleißiges Bienchen und habe sehr lieb gearbeitet. Chefs sind zufrieden, dass Eva selbst wenns ihr eigentlich total dreckig geht, immer alles gibt und immer fröhlich ausschaut, das is ja auch mal gut, zu wissen, oder?
Meine Wohnung sieht aus wie ne Wohnung von mir eben aussieht, chaotisch. Ich hatte keinen weiteren Tierchenbesuch mehr, find ich ja auch sehr gut, muss ich so sagen!
Die erste Arbeitswoche in der neuen Wohnung verlief recht ereignislos. Ich bekam, wie rund 40% des gesamten Parkpersonals einen Migräneanfall nach dem Taifun und bin den einen Tag eher von der Arbeit gegangen, was auch gut so war, da ich mich am Ende noch übergeben hatte und wirklich nichts mehr sehen wollte. Mir ging es so dreckig, dass ich mir für dne darauffolgenden tag ne Cola kaufte... wir wissen alle, Eva mag keine Cola :(
Ich lasse mich im übrigen jedne morgen von meinem Reiskocher wecken, der mir sagt, dass ich essen kann. Ich liebe das Teil son bisschen.
Am Freitag, meinem ersten freien Tag war ich dann mit meiner Mama unterwegs. In Gifu fand das Wochenende über ein großes Sportfest statt. Also eigentlich nur ein Volleyballtunier, wo sämtliche Präfekturen Japans gegeneinander antreten. Dabei wurde aus den jeweiligen Präfekturen immer die besten Spielerinnen ausgewählt. Nächste Jahr ist das ganze in Tokyo.
Hintergrund ist im übrigen der in Japan stattfindende Feiertag mit dem schönen Namen 体育の日, also taiiku no hi, Sporttag also. Das ist immer der zweite Montag im Oktober, wo viele Menschen frei haben, in den Schulen Sportfeste abgehalten werden und wir im Park nicht wissne, wohin mit den ganzen Gästen. Letztes Jahr soll es jedoch noch shclimmer gewesen sien, ich will mich also nicht beschweren.
Aber zurück zum Volleyballfreitag. Ich fuhr am Morgen um 9 nach Nishikani, wo mich meine Gastmama vom bahnhof abholte und es weiter ging in die ländliche Gegend. Auf einen Pakrplatz, wo wir von einem Bus zum eigentlich Spielort gebracht wurden. Und dort war es bereits gerammelt voll.
Wir reiten uns in eine ewig lange schlange ein und schnellt stellte sich raus, dass es fürs Eröffnungsspiel keine Karten mehr gibt und wir damit Pech hatten...oder Glück im Unglück?
Vor Ort gab es nämlich eine liveübertragung auf 3 riesigen Bildschirmen, wo sich meine gastmama und ich ganz gechillt hinsetzten und das ganze Spiel genossen mit wundervollem Blick. Es spielte im übrigigen Gifu, die Präfektur meiner Mama gegen Saitama, einer Präfektur bei Tokyo. War ein spanndes Spiel mit 5 Sätzen, was am Ende Gifu gewann (zurecht, auch wenn die zwischendrinn echt geschwächelt haben.... das satzverhältnis war auch ehct super 25:14, 24:26, 23:25, 15:18 und 15:10... wieso musste die 2 Sätze abgeben? völlig unmöglich sowas Dx )
Danach versuchten wirs es nochmal, an Karten ranzukommen, aber es war sinnlos. Die darauffolgenden beidne Spiele waren Ausverkauft obwohl der Kartnvorverkauf eigentlich noch nichtmal richtig begonnen hatte und es war so unglaublich heiß, dass wir nach dem ersten Spiel doch nach Hause gingen, da das letzte Spiel ab 16:30 sich mit der Abendplanung gestritten hätte.
ich war auf jeden Fall wieder Volleyballverrückt und freute mich mehr denn je auf den Abend, da ich ja ab sofort immer Freitags Volleyball spielen dürfte :)
Dem war auch so, aber danach gings erstmal, standartmäßig, wenn ich mit meiner Gastmama unterwegs bin, chinesisch Mittag essen. Ramen und Gyoza, um den kleinen Wettstreit mit Franzi zu gewinnen (wer ist in dem Jahr die meisten Gyoza? :D ) Diehier waren allerdings nicht so gut, wie die vorherigen, Ramensuppe war allerdings sehr sehr gut. Danach gings zum Sportgeschaft des Vertrauns meiner Gastfamilie, wo ich mich sofort verliebte... in die Volleyballabteilung. Die habe erstmal ne eigenne in jedme Sportgeschäft und dann gibt es dort auch noch die guten Volleyballschuhe von Mizuno und Aasic, welche auch von der japanischen Nationalmannschaft verwendet werden.. fast alle für unter 100 Euro. Wenn ich dort mit meinem gastvater hingehe, bekomme ich sogar nochmal rund 20Euro rabat, weshalb mich meine Schuhe dann nur noch 60 Euro kosten werden... der gleiche Schuh kostet bei uns rund 150 Euro... :D
Ich hab auch gleich nach Hosen und Shirts, sowie Bandagen geschaut und werde dort alle bekommen, was mein Volleyballerherz zu begehrt... und leider auch noch viiiiiel mehr als ich bräuchte... *seufz* Aber es ist SO NIEDLICH! Eva im Volleyballhimmel...
Wir einigten uns darauf, dass wir am kommenden Samstag Abend, dem 13. 10., dort mit meinem Gastvater hingehen würden, da Jeanne und ich am 10. des Monats unser Gehalt bekamen und auch Jeanne nach Schuhen schauen musste und ich einfahc entschied, dass wir sie mitnehmen würden, so. Ich wusste ja, dass ich nicht falsch lag und dies stelle sich auch kurz danach als richtig heraus.
Danach gingen wir nochmal in einen Coop, der laut meiner Mama das beste Obst verkaufte und auch sonst echt riiesig war. Ich kaufte mir also Nashi-Birnen mit meinem Lieblingsgeschmack und Starbucks Kaffee, den ich jetzt jedne morgen schlürfe und der mich etwas glücklicher macht. Guter Kaffee is in Japan einfach nicht :(
ich hab unterdessen aber auch seeehr leckeren japanischen, grünen Tee von einer Arbeitskollegin geschenkt bekommen.
Danach gings zu Ochan, Jeannes Gastmama, wo wir zu Abend aßen und danach gings zum Volleyball, nur schaun, nicht mitmachen... ich hatte also meine Brille auf, ne Jeans an und keine Schuhe mit. Super Plan, nicht. Jeanne hatte wenigstens Sportschuhe mit. Und am Ende haben wir doch mitgemacht, ich mein Knie überlastet, das bis heute höllisch weh tut und Angst vorm Ball gehabt, weil meine Brille immer gefährdet war. Aber Spaß hats gemacht und ich freue mich aufs nächste mal, dann aber voll ausgerüstet!
Am Abend fiel ich ins Bett und wollte einfach nur noch schlafen! Am nächsten tag gings schließlich stressig weiter. Das Oktoberfest sollte beginnen.
Jeanne hatte bereits Freitag die Jungs vom Musikstadl kennen gelernt, die sie standesgemäß für die Deutsche hielten. So wie alle immer nicht wissen, wer wer ist und dann verwirrt waren, warum die Deutsche ihnen auf Engslich antwortet xD
Ich sah sie das erste mal am Samstag im Bus. sie waren nicht zu übersehen. Zum einem eifnach mal doppelt so groß wie der Durchschnittsjapaner und zum anderen laufen sie IMMER in Lederhosen und Tracht durch Japan, weil ihnen das Zeit spart und, um es mit Daniels Worten zu sagen, sie damit jemand sind ;)
Im übrigen sind die allesamt klasse drauf! Sie kommen aus dem Großraum rund um München, geben sich Mühe, mit mri normales Deutsch zu sprechen, weil ich ja Bayrisch nicht verstehe und machen einfach mal riiichtig Party!
Der Samstag war angenehm voll. Nicht überfüllt, aber so, dass man merkte, das mehr Menschen im Park waren. Letztes Jahr war es aber wie schon gesagt um einiges voller, an allen tagen während des Oktoberfestes. Ich hab Samstag sowohl beim Schuhplatter als auhc beim Urdeutschen (nicht) Ententanz mitgemacht und kleine Kinder auf die Bühne gezogen, die das super finden, wenn sie sich erstmal traun.
Aber gut, dann am Sonntag eben 7eleven-kombinifrühstück und Lunchbox. Und die Party war unglaublich lustig, wir waren in einem takoyaki restaurant, haben ordentlich Bier getrunken und so viel gegessen, dass ich eigentlich dachte, nie wieder was essen zu müssen.
An dem Abend begann im übrigen die Verwirrtheit in meinem Kopf. Ich sprach mit den Deutschen Japanisch, danach mti Jeanne Deutsch und mit meiner Cheffin Englisch... also mit jedem die Sprache, die er nicht verstand. Und Jeanne packte irgendwann auch noch Französisch aus, obwohl das ja erstrecht niemand verstand.
| Mit Maik, meinem Herzreicher, der eigentlich auch ein Michael is xD |
Für Hiho, der im übrigen auch Michael heißt, bin ich grad dabei, die lustigen Texte unserer Jödel-Lissi, die im deutschen Laden im little World läuft, aufzuschreiben und werde die als Gegenzug in ihr Büchlein schreiben.
| Die ganze Truppe vor dem Laden in Shin Unuma |
Lustig wars trotzdem, wir sprachen in Englisch, ab und an in Japanisch oder im Deutsch, aber Englisch verstanden wenigstens alle.
Der Montag war voller als der Sonntag, es war ein Chaos pur im Laden, aber meiner Gasteltern schauten vorbei und meine Mama brachte mit die Medizin vorbei, nach deren Namen ich gefragt hatte um sie mir selbst zu kaufen! Ich sollte sowas nicht mehr fragen... Aber es war tolle, auch meinen Gastpapa mal wieder zu sehen, habe ich seeehr gefreut.
An dem tag bin ich auch das erste Mal mit Wintersachen zur Arbeit gegangen und hatte die tolle gestrickte Jacke meiner Mama an und meinem Prüfungschal von Vicky.
| prepair yourself...winter is coming and brings 7000 Besucher... |
Der Reiskocher als Mamaersatz, quasi! ^^
AntwortenLöschenUnd wow, du erlebst echt jeden Tag irgendwas cooles!